
Am 30.5. warten sie mit einem neuen Album auf. „Watershed", ist das zweite Album auf Roadrunner Records und das neunte der Bandgeschichte insgesamt. Produziert wurde es von Jens Bogren (Symphony X, Amon Amarth, Katatonia, Soilwork) und ist ausserdem die erste Veröffentlichung mit dem neuen Gitarristen, Fredrik Akesson (Ex-Arch Enemy), und Schlagzeuger Martin Axenrot (Witchery, Bloodbath).
Es macht da weiter, wo 2005 das makellose „Ghost Reveries" aufhörte - mit sachten akustischen Kontemplationen, die früher oder später in der Schönheit des Chaos münden. Opeth beweisen erneut, wie meisterlich sie die Extreme roher Gewalt und bezaubernder Melodien in ein Gleichgewicht bringen können.
Als nahezu religiöser Rockfanatiker und Plattensammler, der täglich neuen Hörstoff braucht, ließ Bandkopf Mikael Åkerfeldt sich im Vorfeld von „Watershed" von einigen obskuren Alben inspirieren: „Ich habe viel Musik aus den 1960ern gehört - der Psychedelic aus dieser Zeit mit seinen irren Soundeffekten reizt mich sehr. Ich habe aber auch US-Songwriter und -Schnulzensänger wie Bill Withers und Scott Walker für mich entdeckt."
Opeth zeigen keinerlei Berührungsängste, aber trotzdem bleiben alle Trademarks der Band an Bord - von Åkerfeldts schaurigen Vocals bis hin zu Gitarrenriffs, die nur der Feder Opeths entspringen können. Åkerfeldt: „Leonhard Cohen hat mal gesagt, je länger man Musiker ist, desto größer wird die innere Leinwand und desto besser das Songwriting. Ich glaube das auch. Ich brauche feinsinnig ausgearbeitete Kunstwerke."
Kunstwerke wie „Watershed".












