
Jeden Song kann man fast als eigenes kleines Epos bezeichnen, wird doch jedes Mal tief in Emotionen und verschiedene Stimmungen eingetaucht und diverse Tempo- und Musikarten geschickt miteinander verbunden.
In dem Opener "My Heart, Your Hands" führen die atmosphärischen Keyboard-Klänge im Songverlauf zu rohen, kraftvollen Gitarrenriffs, die den Hörer mit sich reißen.
Die komplexen Soundarrangements, die alle Songs auszeichnen, werden besonders in dem verwirrenden, Doors-ähnlichen "Dark Holiday" deutlich.
"Without End" ist zwar ein romantisches Lied, im gleichen Zuge handelt es jedoch von einer ungesunden, obsessiven Liebe.
Laut Kristofer ist der Titeltrack "Love Is Gone" sein persönlicher Favorit: "It defines the basis of all the songs on the album. It's a very tortured, painful album in the sense that even the songs that seem like a positive spin on love, at its source, involve a very noxious kind of love."
Inspiration findet er sowohl bei den fast schon schnulzig anmutenden Sängern aus den 40er und 50er Jahren, also auch im Speziellen bei Film-Soundtracks. "I'm into everything from the Cinderella Man score to The Transformers soundtrack. Anything that sounds really moving and epic appeals to me. People fail to recognize how much the music in a movie is affecting their mood and experience. I've always paid close attention to it and having the keyboards in Dommin is virtually like having an orchestra at our fingertips."
Im Endeffekt ist "Love Is Gone" für Menschen gemacht, deren einziger Anker im tosenden Meer des Lebens die Musik ist.












