Dog Eat Dog
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Aktueller VÖ
Tour Daten
Band Mitglieder
Dave Neabore
Sean Kilkenny
Dan Nastasi
Scott Mueller
Dave Maltby

1991 in der Großstadtgegend New Yorks gegründet, konnten Dog Eat Dog nach jahrelanger harter Arbeit, mit ihrem innovativen Debütalbum "All Boro Kings" und der Hitsingle "No Fronts" endlich den verdienten Erfolg verbuchen. Auf ihrem neuen Werk "Play Games" haben sie jetzt weitere Richtungen ausprobiert und offenbaren somit wieder einmal ihre Vorliebe für Schall­experimente, was ihren eigenen Sound kontinuierlich auf ein höheres Level bringt.

Im Verlauf von elf fesselnden Songs schlängeln sich Dog Eat Dog in ihrer unverwechselbaren Art durch eine Unmenge von Stilen und benutzen ihr kollektives Know-How, um alles zu einem prächtigen Ergebnis zu verschmelzen. Herausgekommen sind dabei Songs wie "Isms", "Play Games" erste Single; ein druckvoller Track mit treibenden Blasinstrumenten und einem ein­gängigen Chorus, der die einstimmige Verachtung der Band für Leute mit sozialen Vorurteilen zum Ausdruck bringt. Desweiteren gibt es neben typischen Dog Eat Dog-Hymnen wie "Bulletproof", das den Gebrauch von Waffen deglorifiziert, auch Songs wie das punk-inspirierte "Rocky" zu hören. Das launige "Gettin' Live", auf dem die NYC Rapper Roguish Armament mit von der Partie sind, ist wiederum ein halb-autobiographischer Track über eine Rap-Crew, die die Frequenzen eines Radiokanals kapert.

Die Fusion der spektakulärsten Art ist aber wohl die sich ominös-anhörende Zusammenarbeit mit dem RZA - der bestens bekannt ist als das Production-Mastermind hinter der HipHop Sensation Wu-Tang Clan (und dessen Arbeiten dieses Jahr für vier Grammys nominiert wurden, von seinem 10 Mio Dollar Deal mit Sony mal ganz zu schweigen). Als Produzenten standen ihnen diesmal neben dem RZA noch die Butcher Brothers (Cypress Hill, Urge Overkill, Mighty Mighty Bos­stones) und Robert Musso (24-7 Spyz, Murphy's Law, George Clinton/Bootsy Collins) zur Seite. Und um den Horizont des Album noch weiter zu spannen, ist Ronnie James Dio auf dem Titel­track des Albums zu hören. That's real crossover - auch wenn dieser Begriff ja mittlerweile eher verpönt ist, so ist es eben!

"Dieses Album ist eine Reaktion auf alles, was der Band in den letzten Jahren passiert ist" erklärt Sänger John Connor. "Unser Erfolg kam langsam und stetig und nicht total überwältigend, was uns alle in den Abgrund hätte reißen können. Meiner Meinung nach reflektieren unsere neuen Songs die Tatsache, daß wir weiter wachsen und uns entwickeln. Die Erwartungen sind im Moment hoch und jeder setzt alles daran, sie noch zu übertreffen."

"Ich liebe die Tatsache, daß uns keiner, außer in einer Dog Eat Dog-Art, klassifizieren kann" stimmt Bassist Dave Neabore zu. "Originalität ist es ja schließlich, wonach jede Band strebt. Wir halten diese Band wie eine Demokratie, jeder besitzt eine offene Meinung und außerdem haben wir eine starke freundschaftliche Bindung. Jeder bringt seine Einflüße mit ein, und je mehr wir mit ver­schiedenen Leuten arbeiten, umso besser werden wir als Songwriter und Musiker."

Ungleich vieler anderer Bands, die Sampling und andere technologische Formen benutzen, um ihren Sound aufzumöbeln, sind Dog Eat Dog in dieser Hinsicht Puristen. Sie wollen ihren Sound so ehrlich wie möglich rüberbringen. "Play Games" ist dabei das Nebenprodukt der Reife, die sie auf ihren ausgiebigen Club- und Festival-Touren weltweit gewonnen haben.

Wirklich spektakulär ist bei Dog Eat Dog ihre Geschicklichkeit, Individuen aller Rassen, Konfessio­nen und Farben zu vereinigen. Seht Euch die Kids im Pit während eines ihrer Konzerte an und Ihr findet ohne Zweifel einen Mischmasch von Skateboardern, Punks, Metalheads, Rap-Anhänger und Alternative-Typen, die alle zusammenkommen, um eine gute Zeit zu haben. "Trotz all der Ver­schiedenheiten des Publikums", sagt Neabore, "kommen alle  gut miteinander zurecht. Dog Eat Dog ist immer für eine friedvolle Message eingetreten, und Bands wie die Bad Brains - die einen großen Einfluß auf uns hatten - haben ebenfalls diese friedvolle Spiritualität in ihrer Musik. Aber mehr als alles andere kommt der Partyfaktor 'rüber. Egal, ob Du auf Rap, Metal oder was auch immer stehst, auf Dog Eat Dog Shows kannst Du auf alle Fälle Spaß haben."

Das einzige, was es in Dog Eat Dogs Welt nicht gibt, sind Einschränkungen. "Wir sind einzig und allein von unseren eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen begrenzt" schließt Connor ab. "Alles, was ich sagen kann ist, wenn Du über Dog Eat Dog in einer bestimmten Richtung nachdenkst, liegst Du falsch. Eine Platte fängt einen zeitlichen Moment ein, und bis wir unsere nächste Platte machen, werden wir uns hoffentlich wiederum neu definiert haben. Wir lernen mit jedem Schritt und ich kann mit Stolz sagen, daß wir jeden Tag besser werden." Schön gesagt!