DIVINE HERESY
"Bleed The Fifth"
VÖ: 24.08.2007
Dino Cazares ist zurück und holt 2007 mit Divine Heresy und ihrem Debütalbum “Bleed The Fifth” zu einem Rundumschlag aus, der keinen mit Metal infizierten Gehörgang verfehlen dürfte. Voll auf die Zwölf und ohne Kompromisse präsentiert sich sowohl der frischgebackene Silberling, als auch die völlig neu formierte Band! Mit Fear Factory, Brujeria und Aesino hat sich Cazares bereits einen Namen gemacht und so blieben ihm nun zwei Möglichkeiten, seine Karriere weiterzuführen: „I could have carried on being successful in Latin America with Brujeria, and my other band, Aesino. But that wasn't enough. I wanted to do something that would go beyond what I've achieved before. Something to take Metal into the 21st Century.“ Also beschloss der Gitarrist sich einer neuen Herausforderung zu stellen: die Gründung Divine Heresys. Es dauerte allerdings einige Jahre, bis diese Idee auch in die Tat umgesetzt werden konnte, denn es war nicht einfach die passenden Musiker mit dem nötigen Talent für sein Vorhaben zu finden. Diese fand er schließlich nach sorgfältiger Auswahl und als Erster schloss sich „Vital Remains“ und „Hate Eternal“ Drummer Tim Yeung Divine Heresy an. „He's a man with the ability to play at a frightening speed. You listen to what he can do, and you know you're in the presence of one amazing drummer.“, meint Cazares. Was den Sänger angeht, war Cazares' Messlatte nicht gerade niedrig: Er wollte jemanden, der nicht nur melodiöse Gesangslinien mit aggressiven Schrei-Parts kombinieren kann. Nein, es sollte jemand sein, der es verstand, die Ideen der Band auf ein neues Level zu hieven. Nach einer weltweiten Suche traf Dino schließlich auf den noch unbekannten Tommy Vext, den ihm ein Freund empfohlen hatte. „Someone I knew suggested Tommy could do the job and as soon as I heard him it was obvious that he was special. He could do everything I wanted – and more.“ Dies ist also Divine Heresy, ein Trio, welches nicht nur in der Lage ist, dem bisherigen Schaffen Cazares zu entsprechen, sondern das auch all die neuen Helden, die die derzeitige Ära des Metal dominieren, herausfordert. Das Debüt Album der Band „Bleed The Fifth“ strotzt vor Energie und ist an Leidenschaft kaum zu übertreffen. Produziert wurde die Scheibe von Dirty Icon (Logan Mader, der bereits bei Machine Head und Soulfly spielte und Lucas Banker). Das Album wird keine Wünsche der Fans offen lassen. Denn deren Erwartungen zu entsprechen liegt Cazares ganz besonders am Herzen. „I know that my fans expect something special from me,“ sagt er. „And I would never let them down. With every project that I've done, what's been important is to ensure that I deliver music that doesn't just meet people's expectations, but goes beyond them. That's important to me. I know that I could coast along and do well on the back of my reputation, but that would be to cheat everyone – including myself. I really do believe that with Divine Heresy, I'm once again setting the highest standards. Den neuen Silberling „Bleed The Fifth“ beschreibt Cazares wie folgt: „There are machine gun riffs here that'll take your breath away. Combined with some fantastic double bass drums kicks from Tim. And Tommy's brutal vocals are gonna kick your ass – big time.“ Er setzte schon immer alles daran, die Norm in der Szene anzufechten und die Entwicklung an die äußerste Grenze und darüber hinaus voranzutreiben. In der Vergangenheit ließ sich bereits abzeichnen was erreicht werden kann, jedoch ist dieses Potential nun auch tatsächlich umgesetzt worden. Divine Heresy sind der wahr gewordene Traum des Gitarristen. „ It's all about doing what you believe in. I believe in Divine Heresy. So do the others. That's why we're here. What we are doing is taking the sort of metal with which I've made my reputation and giving it a modern twist.“ Mit „Bleed The Fifth“ ist definitiv ein Meilenstein in der heutigen Metal-Ära gesetzt. Wer weiterkommen und nicht stehenbleiben will, sollte sich dieses Schmuckstück auf keinen Fall entgehen lassen.