Aktuelle Veröffentlichung:
COAL CHAMBER
"Coal Chamber (25th Anniversary Re-issue)"
VÖ: 01.11.2005
Aufruhr im Kohlenkeller: COAL CHAMBER liefern der Hörerschaft mit „Giving The Devil His Due“ einen Silberling voller gehorteter Schätzchen, B-Seiten und Raritäten.
Die '94 gegründeten Aggro-Rock-Maniacs aus Los Angeles sorgen einmal mehr für emotionale Achterbahnfahrten, downgetunte Dunkelgitarren, adrenalinartige Wucherrhythmen und toxisch frohlockende Melodien. Dez Fafaras Jekyll & Hyde-Vocals tun ein Übriges, für Gänsehaut zu sorgen.
Bereits mit ihrem selbstbetiteltem '97er Debüt konnte die Creepy-Gang den Code knacken. Die Platte erwies sich als kochender Schizzotrip zwischen nervenzerrender Aggressivität und subtil strömender Nachdenklichkeit. Ein musikalisches Spiegelbild all der teils sehr negativen Erlebnisse, die Frontmann Dez in der Vergangenheit durchlaufen musste.
Zwei Jahre nach dem Erstlingswerk inszenierte man mit
„Chamber Music“ eine suchterzeugende Fortsetzung. War das Debüt eher ein Schmelztiegel purer Frustgefühle, durchforschte man via „Chamber Music“ die Gefilde der Liebe und des Happyseins ebenso wie die des Schmerzes und die der verschiedenen Arten des Hasses, wobei die individuellen Lebensabschnitte der Bandmember reflektiert wurden. Ein Höhepunkt war last but not least via „Shock The Monkey“ auszumachen, eine COAL CHAMBER-interpretierte Version des Peter Gabriel Klassikers. Black Sabbaths Ozzy Osbourne, seit der 97er Ozzfest-Tour mit u.a. COAL CHAMBER im stetigen Kontakt mit den L.A.lern, steuerte ebenso seine Vocals dazu. Hierzu wurde zudem ein Videoclip mit Ozzy und dem Vierer gedreht.
2002 war es Zeit für „Dark Days“ (produced by Ross Hogarth), einem Longplayer, der die aggressive Härte des Debüts mit dem dunklen, emotionalen Flair des Zweitlings vereinte und somit eine gelungene Verschmelzung der besten Elemente beider Platten offerierte. Songs wie „Glow“ (auch auf dem Soundtrack zu The Scorpion King zu finden), „Something Told Me“ (auf dem Soundtrack zum Kinoknüller „Resident Evil“ zu finden) oder „Fiend“ (hierzu wurde gerade mit Regisseur Paul Brown ein Video gedreht) konnten mühelos die Clubs erschüttern.