Aktuelle Veröffentlichung:
CALIBAN
"The Awakening" Limitierte Erstauflage im Digipack inklusive Caliban Aufnäher!
VÖ: 25.05.2007
Es ist noch nicht einmal ein Jahr seit der letzten Veröffentlichung „The Undying Darkness“ vergangen. Und obwohl Caliban dieses Jahr keineswegs zu Hause im Studio, sondern auf den Bühnen dieser Welt verbrachten, ist der kreative Output der Herren um Hauptsongwriter und Mastermind Marc Görtz nicht zu stoppen. Caliban melden sich anno 2007 mit einem Album zurück, das so manchen Metalcore-ler zum Staunen bringen wird. 1997 unter dem Namen Never Again gegründet, konnten sich Caliban durch ein 2-Song-Promotape einen der heißbegehrten Plattenverträge bei dem crediblen Hardcore-Label Lifeforce Records sichern. 1998 folgte eine selbstbetitelte EP und anno 1999 wurde das erste Studioalbum „A Small Boy And A Grey Heaven“ veröffentlicht. Unzählige Shows in ganz Europa bescherten der noch jungen Formation einen exzellenten Ruf. Und Supportslots für Bands wie Morning Again, Earth Crisis und Cro-Mags wurden grandios genutzt, um auch den letzten Hardcore-Fan als frisch getauften Caliban-Jünger aus der Halle zu entlassen. Das zweite Studioalbum „Vent“ folgte im April 2001 und „Shadow Hearts“ erschien nur ein Jahr später. Und mit ihrem 2004-er Album „The Opposite From Within“ und dessen Nachfolger, das 2006 erschienene „The Undying Darkness“, untermauerten Caliban erneut ihren Status als eine der angesehendsten Bands ihres Genres in Deutschland. „The Awakening“ ist die konsequente Fortführung dieses Weges und ein positives, aufrüttelndes Album. Und so beginnt der Opener „I Will Never Let You Down“, der gleichzeitig die erste Promosingle sein wird, mit den passenden Worten „Wake Up, Stand up for everything you want – Let´s go, Let´s live“. Im wunderbar-pathetischen Refrain bringt die Band gekonnt das in Einklang, was mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden ist: Die Kombination aus Andys aggressivem Shouting und Denis' cleanem Gesang und die beiden lassen dabei keine Façon aus dem bunten Spektrum der Gesangsfarben aus. „My Time Has Come“ oder „I Believe“ sind zwei weitere klassische Caliban-Hymnen mit starken, hochemotionalen Strophen und Refrains, die jedes Mealcore-Herz höher schlagen lassen. Fast balladeske Gitarren, unerwartete Breaks und der manchmal sogar flüsternde Andy bescheren wohlige Schauer. Doch auch für Fans der früheren Schaffensphasen Calibans gibt es auf der neuen Scheibe mehr als genug Hits. „Life Is Too Short“ zum Beispiel, der davon handelt, die düstere Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen. „Life is too short to think all through. Life is too short to waste it all“. Mit diesem Song beweisen Caliban, dass guter Metalcore nicht unbedingt aus den USA kommen muss. „Let Go“, dessen Schlagzeugsoli geradezu progressiv anmuten, ist ein Song, in dem es um Liebe und Schmerz geht - „Love can hurt and that is no secret, but how much pain can I forget” – und die dissonanten Gitarren im Mittelteil lassen einen den Schmerz beinahe körperlich spüren, bevor der geneigte Hörer vom einsetzenden Doublebass in die nächste Strophe geprügelt wird, um schließlich doch noch Erlösung zu finden: „Every end is a new beginning, I´m looking forward to rise from the dust!!!” Ungewohnt ruhige Töne schlagen die Herren Ruhrpottmetaller im Titeltrack „The Awakening“ an. Ein Klavierstück mit einer immerwährenden Tonfolge, das sehr ruhig und melancholisch ist. Plötzlich setzt dann die Musik ein und man hat man das Gefühl, Sänger Andy würde es sprichwörtlich zerreissen. Das mittlerweile sechste Studioalbum der Band beschreibt Hauptsongwriter Marc als „Mix aus dem, was wir am besten können“. Er bringt es auf den Punkt, denn „The Awakening“ paart die Härte von „Shadow Hearts“ (2003) mit der Räudigkeit von „The Opposite From Within“ (2004) und der Melodik der letzten Platte „The Undying Darkness“ (2006). Insgesamt ist der Sound härter und komplexer, und der Anteil an cleanem Gesang ist leicht zurückgegangen. „Wir haben festgestellt, dass Refrains nicht immer gesungen werden müssen“, so Marc. Schlagzeuger Patrick ergänzt: „Da Andy das ohne Probleme leisten kann, haben wir ihm ein bisschen mehr Verantwortung auf „The Awakening“ gegeben“. Dass die Songs von „The Awakening“ insgesamt erwachsener und ausgreifter klingen ist sicher der Tatsache zu verdanken, dass Marc Görtz und Produzent Benny Richter bis ins Detail alle Songs in Heimarbeit vorproduzierten, bevor sich die Band ins Studio begab. Das lief so gut, dass kein weiterer namhafter Reglerdreher mehr gesucht werden musste. Das Mischen hat dann Metalgott Adam D. von Killswitch Engage übernommen und gemastert wurde das gute Stück in den Prinzipalstudios in Senden. In diesem Jahr feiert die Band ihr 10-jähriges Bestehen und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, mit einer Platte, die eine gekonnte Mischung aus Hymnen und aggressiven Metalcoresongs ist, zu denen sich die Windmühlen-Fraktion geschlossen auf die Tanzfläche begeben wird. Die Jungs sind angekommen und selbstbewusster denn je und so schließt die Platte mit den Worten: Don´t tell me who I am, I live my life how I want to!













